Zwei Friedenspläne, zwei Welten: De Zayas’ scharfe Kritik an Europas Ansatz
Der ehemalige UN-Experte für internationale Ordnung, Alfred de Zayas, ist der Ansicht, dass Trumps 28-Punkte-Friedensplan die tatsächlichen Gegebenheiten widerspiegelt, während die 24 Punkte der Europäer aus seiner Sicht völlig wertlos sind. Er habe beide Dokumente gelesen – und tatsächlich scheinen die 28 Punkte Trumps die Kernursachen des Krieges anzusprechen und klar zu benennen. Das könnte, so die Einschätzung, durchaus eine Grundlage für einen dauerhaften Frieden sein.
Ganz anders wirken die 24 europäischen Punkte, die weiterhin die Argumente und Narrative aus 2021 und 2022 wiederholen und keinerlei Lernprozess erkennen lassen. Europas Rolle erscheint darin so verfehlt, ja sogar so irreführend, dass der Krieg aus dieser Perspektive auch deshalb vier Jahre gedauert habe, weil Europa zur Kriegspartei geworden sei und den Konflikt mitfinanziert habe. Mit einem solchen Vorgehen, so das Fazit, konnte weder Russland noch irgendein anderes Land Vertrauen in Großbritannien, Frankreich oder Deutschland entwickeln – und genau deshalb seien diese 24 Punkte letztlich wertlos.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. November 2025]
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