“Wir zahlen nicht!” – Ungarn startet Kampagne gegen Brüssels Ukraine-Politik
Zwei Monate vor den Parlamentswahlen in Ungarn hat die ungarische Regierung eine großangelegte Plakatkampagne gegen die Einflussnahme aus Brüssel gestartet.
Ein Plakat zeigt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und den Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP, die Schwesterpartei der Christdemokraten und Konservativen auf EU-Ebene), Manfred Weber, gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und der Aufschrift “Nachricht an Brüssel: Wir zahlen nicht!”.
Ein weiteres Plakat zeigt Ursula von der Leyen und den ungarischen Oppositionspolitiker Péter Magyar. Magyar gilt als wichtigster Herausforderer von Ministerpräsident Viktor Orbán und tritt für die TISZA-Partei an. Der Jurist ist Abgeordneter des EU-Parlaments und war früher Mitglied der Regierungspartei Fidesz. Mehreren Wahlumfragen zufolge liegt Magyar vor Orbán.
Auf dem Plakat sagt von der Leyen: “Stoppt russisches Öl!”, Magyar antwortet: “Jawohl!”. Darunter steht: “Sie [die Opposition] können denen [in Brüssel] nicht Nein sagen.”
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