“Wie in Vietnam oder Afghanistan” – Maduro warnt vor “ewigem Krieg” in Südamerika
Als Reaktion auf die Beschlagnahmung eines Öltankers hat der venezolanische Präsident Nicolás Maduro am Donnerstag die USA scharf kritisiert und Washington vorgeworfen, es auf Venezuelas Bodenschätze abgesehen zu haben.
Maduro bezeichnete die US-Regierung als “Supremazisten” [Anhänger einer Ideologie des Sich-für-überlegen-Haltens] und warnte, sie könnten einen “ewigen Krieg” in Südamerika entfachen, vergleichbar mit den Konflikten in Libyen oder Afghanistan. Er bekräftigte, dass das Öl und die Mineralien des Landes “dem souveränen Volk von Venezuela” gehören.
Zudem berichtete Maduro von einem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, der ihm die “uneingeschränkte” Unterstützung Russlands bei der Verteidigung der nationalen Souveränität zugesagt haben soll – ein Gespräch, das inzwischen vom Kreml offiziell bestätigt wurde.
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