Westliche Länder streichen Zuschüsse an UN-Hilfswerk für Palästina – Leid der Zivilisten wird erhöht
Fast ein Dutzend Länder, darunter die USA, Großbritannien und Deutschland, haben erklärt, keine weiteren Zahlungen an das UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) zu leisten. Als Begründung dienen dabei israelische Vorwürfe, zwölf Mitarbeiter des UNRWA stehen der Hamas nahe und seien in die Vorfälle des 7. Oktober verwickelt gewesen. Die UNO zeigte sich schockiert und sicherte eine Untersuchung der Vorwürfe zu. Die Organisation forderte die Länder jedoch auf, die Hilfe für die UNRWA fortzusetzen. “Ich verstehe zwar ihre Besorgnis – ich war selbst entsetzt über diese Anschuldigungen -,aber ich appelliere nachdrücklich an die Regierungen, die ihre Beiträge ausgesetzt haben, zumindest die Kontinuität der Arbeit des UNRWA zu gewährleisten.”, erklärte UN-Generalsekretär António Guterres. Der palästinensische Aktivist und Blogger Yoav Haifawi hingegen ist der Meinung, dass die Entscheidung der westlichen Länder, die UNRWA-Hilfe für Palästina einzustellen, einem Verbrechen an der gesamten Zivilbevölkerung im Gazastreifen gleichkommt.
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