Weihnachtsfrust statt Vorfreude: Deutsche sparen bei Geschenken
Kurz vor Weihnachten steigen die Preise für Süßwaren, Glühwein und Geschenke spürbar an – für viele Menschen ein Anlass zur Sorge statt zur Vorfreude. Lebkuchen, Dominosteine oder Schokolade kosten teils bis zu 50 Prozent mehr, und in sozialen Netzwerken wächst der Unmut über teure Adventskränze oder Schokoladenpreise von fast neun Euro. Viele überlegen, ob sie Weihnachtsgeschenke überhaupt noch finanzieren können: Laut YouGov planen die Deutschen im Schnitt nur 263 Euro ein, ein Viertel will weniger ausgeben, einige verzichten ganz. Auch der Handel zeigt sich pessimistisch – ein großer Teil rechnet mit einem schwächeren Weihnachtsgeschäft.
Ökonomen und Unternehmervertreter machen dafür weniger die Saison als vielmehr politische Fehlentscheidungen verantwortlich: hohe Energiekosten, steigende Abgaben, wachsende Bürokratie und eine aus ihrer Sicht ideologisch getriebene Wirtschaftspolitik. Sie warnen vor einer geschwächten Kaufkraft, Massenentlassungen und einer anhaltenden Belastung des Mittelstands. Statt Stabilisierung wirke die Politik als Preistreiber – von CO₂-Bepreisung bis steigenden Wohnnebenkosten. Gefordert werden drastische Entlastungen, Bürokratieabbau und spürbare Steuersenkungen, um die Weihnachtszeit für Bürger und Handel nicht endgültig “ins Wasser fallen” zu lassen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 29. November 2025]
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