Weidel: Aufmärsche in Gießen waren Probe für “Machtergreifung” Linksextremer
Auf einer Pressekonferenz hat sich die AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel zu den Ausschreitungen geäußert, die die Neugründung der AfD-Jugendorganisation in Gießen begleiteten.
Die Aufmärsche in Gießen seien keine Demonstrationen für oder gegen irgendetwas gewesen, sondern: “Es war vielmehr ein geplanter und organisierter Angriff auf die Freiheit, auf die Demokratie und auf seinen Rechtsstaat durch extremistische Kräfte, die als Staat im Staate die Machtergreifung und den Bürgerkrieg proben und sich anmaßen, willkürlich darüber zu entscheiden, wer in diesem Land seine Grundrechte noch ausüben darf und wer nicht.”
Politik und Medien hätten “diese Saat der Gewalt ausgebracht” und trügen die Verantwortung dafür, dass es “dutzende verletzte Polizeibeamte, zahllose körperliche Angriffe, Blockaden und Hetzjagden auf Teilnehmer einer Parteiveranstaltung” gegeben habe.
Durch permanente Propaganda, die die AfD unablässig mit “Nazi-Polemiken” dämonisiere, sei “Gewalttätern die legitimierende Aura des Widerstandskämpfers” verliehen worden.
“Sie nennen uns Nazis, um zur Gewalt aufzurufen”, so Weidel.
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