“Vorsätzlicher Betrug und bewusste Manipulation” – AfD rechnet mit den Öffentlich-Rechtlichen ab
In der Aktuellen Stunde des Bundestages kam es am Mittwoch zu einer hitzigen Debatte über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Auslöser waren KI-generierte Bilder im “heute journal” des ZDF und “Schnittfehler” in der ARD-“Tagesschau” zum CDU-Parteitag. Die AfD-Fraktion hatte die Debatte zu diesem Thema beantragt.
Der AfD-Abgeordnete Götz Frömming warf den Sendern “vorsätzlichen Betrug” und “bewusste Manipulation” vor. Er sprach von einem systematischen Versagen und forderte die Abschaffung des von ihm so bezeichneten “Relotius-Systems”.
Die CDU-Politikerin Ottilie Klein bezeichnete die Vorfälle als schwere Fehler, die das Vertrauen der Zuschauer massiv beschädigt hätten. Der AfD warf sie jedoch vor, die Vorfälle lediglich zu instrumentalisieren, um die Medienvielfalt grundsätzlich zu diskreditieren.
Die Grünen-Abgeordnete Awet Tesfaiesus verteidigte den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als “wichtigen Anker gegen Desinformation”. Sie sieht in den Sendern eine notwendige Verteidigungslinie der Demokratie gegen die “Propaganda der AfD und ihrer Komplizen in Russland und auch in den USA”.
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