Vertreter Russlands und Weißrusslands gedenken sowjetischer Opfer im KZ Sachsenhausen
Anlässlich des 81. Jahrestags der Befreiung vom Faschismus haben der russische Botschafter Sergei Netschajew, der weißrussische Geschäftsträger Konstantin Tschischik sowie weitere Vertreter beider Länder im KZ Sachsenhausen Kränze niedergelegt.
Am 19. April 2026 wurde in Russland erstmals offiziell der Gedenktag für die Opfer des Völkermordes am sowjetischen Volk begangen. Die Delegationen erinnerten an die Befreiung des Lagers durch die Soldaten der 1. Weißrussischen Front am 22. April 1945 sowie an das Schicksal der insgesamt 200.000 sowjetischen Häftlinge.
Zwischen 1936 und 1945 starb durch Hinrichtung, Folter oder Unterernährung etwa jeder vierte Insasse. Russlands Botschafter Netschajew dankte in diesem Rahmen allen Bürgern in Deutschland, die am Gedenken teilhaben und “gemeinsam mit uns Fälschungen sowie eine unsachliche Darstellung der Geschichte verhindern”.
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