Ungarischer Außenminister begrüßt Teilnehmer bei Minsker Konferenz auf Russisch
Am Dienstag hat die 3. Internationale Minsker Konferenz zur Eurasischen Sicherheit begonnen. Auch der ungarische Außenminister Péter Szijjártó als Vertreter eines mitteleuropäischen Landes und Mitglieds von EU und NATO ist anwesend und hat über die weltweite Sicherheitslage gesprochen. Seine Rede eröffnete er frei auf Russisch.
In seiner Rede hob Szijjártó die Bedeutung von Dialog und Zusammenarbeit hervor – gerade jetzt, in einer Zeit, in der sich die weltweite Sicherheitslage im “schlechtesten Zustand seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs” befinde. Er sprach über die zunehmende Isolation des Westens und betonte die Notwendigkeit aktiver Diplomatie. Zudem kritisierte er die Überideologisierung innerhalb der EU, insbesondere in Fragen von Familie, Energie und Handel. Vor diesem Hintergrund erinnerte er daran, dass es sogar einmal die Idee eines gemeinsamen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok – zwischen EU und Russland – gab, und berief sich dabei auf Altkanzlerin Angela Merkel.
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