Trump greift nach Venezuelas Öl – Proteste in Caracas und internationale Kritik
Nur wenige Tage nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro kündigt US-Präsident Donald Trump einen direkten Eingriff in die venezolanische Ölindustrie an. Die Erlöse aus dem Verkauf will Trump persönlich kontrollieren lassen.
Venezuela verfügt laut OPEC über die weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven. In Caracas demonstrieren unterdessen Tausende, vor allem Frauen, für die Freilassung von Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores.
Zugleich wächst international die Sorge: Kolumbien, Indien und weitere Staaten warnen vor einer Destabilisierung Lateinamerikas und sehen in dem US-Einsatz einen Verstoß gegen das Völkerrecht. Die Bundesregierung erklärt erneut, die Maduro-Regierung nicht anzuerkennen, vermeidet jedoch eine direkte Kritik an Washington.
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