Trotz Waffenruhe bleiben Energiemärkte unter Druck – Ölpreise steigen erneut
Die Ölpreise steigen trotz der vereinbarten Waffenruhe zwischen den USA und Iran wieder an. Am Morgen lag der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) bei rund 100 Dollar, auch die Nordsee-Ölsorte Brent verteuerte sich deutlich. Experten sehen darin ein Zeichen für die weiterhin angespannte Lage auf den Energiemärkten.
Der Ökonom Dr. Eike Hamer warnt im Interview mit Rt DE, dass selbst eine Öffnung der Straße von Hormus die Situation nicht schnell entspannen dürfte. Schäden an Infrastruktur und gestörte Lieferketten könnten die Preise länger hoch halten. Eine nachhaltige Entlastung sei erst zu erwarten, wenn Fördermengen und Transportkapazitäten vollständig wiederhergestellt sind.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 9. April 2026]
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