Tote bei US-Einsätzen: Drogenkrieg oder Regimewechsel?
Das US-Militär hat erneut ein Boot angegriffen und dabei vier Menschen getötet; Washington spricht von Drogenbekämpfung, während seit dem 2. September bereits 26 Einsätze mit insgesamt 99 Toten gemeldet wurden. US-Präsident Donald Trump verteidigt das Vorgehen und erklärt, der Drogenschmuggel auf dem Seeweg sei um 94 Prozent zurückgegangen, doch im US-Kongress wächst der Widerstand gegen die militärische Eskalation ohne parlamentarische Zustimmung.
Mehrere Abgeordnete warnen, es gehe längst nicht mehr um Drogen, sondern um einen verdeckten Regimewechsel, der gegen die Verfassung verstoße. Auch der venezolanische Präsident Nicolás Maduro meldete sich zu Wort, informierte den UN-Generalsekretär über angebliche US-Drohungen und warf Washington koloniale Ansprüche auf venezolanische Ressourcen vor. Der investigative Journalist Ben Swann, der im Video zu Gast ist, sagt, die US-Bevölkerung habe genug von Regimewechselkriegen, die seit Jahrzehnten weder Frieden noch Stabilität gebracht hätten. Statt Sicherheit zu schaffen, so die Kritik, bereicherten diese Einsätze vor allem den militärisch-industriellen Komplex und untergrüben den Rechtsstaat.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 18. Dezember 2025]
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