Szijjártó kommentiert Ölstopp: EU-Kommission verhält sich wie Kommission für Ukraine
Bei seiner Ankunft zum Treffen der EU-Außenminister in Brüssel am Montag erklärte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó, dass Ungarn der Verabschiedung des geplanten 20. Sanktionspakets gegen Russland nicht zustimmen werde. Hintergrund ist die ausbleibende Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über die Druschba-Pipeline nach Ungarn.
Szijjártó betonte, es gebe “keinen physischen Grund und kein physisches Hindernis” für die Fortsetzung der Lieferungen, da die Pipeline selbst nicht beschädigt sei. Er bezeichnete die ukrainische Entscheidung als rein politisch motiviert, warf Kiew “Erpressung” vor und behauptete, die Ukraine wolle damit Ungarns Haltung in Bezug auf die Ukraine, EU-Entscheidungen und die bevorstehenden Wahlen beeinflussen.
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