Spanischer Abgeordneter: EU hätte sich Bidens Kriegsplänen widersetzen müssen
Am Donnerstag, dem 19. Februar 2026, hat der EU-Kommissar für Verteidigung und Raumfahrt seinen Fahrplan in einer Parlamentssitzung in Spanien vorgestellt. Andrius Kubilius erklärte, Europa könne sich nicht länger auf die US-amerikanischen Steuerzahler verlassen. Er argumentierte, dass sich Europa darauf vorbereiten müsse, die US-Soldaten auf dem Kontinent zu ersetzen, da die USA ihren militärischen Fokus auf den indopazifischen Raum und China verlagern. Spanische Abgeordnete äußerten Kritik an den Plänen und am Agieren der EU-Führung.
Agustín Santos Maraver sagte, die Geheimdienstberichte über einen russischen Angriff auf Europa seien so glaubhaft wie die Berichte über die Massenvernichtungswaffen im Irak. Er warf zudem die Frage auf, wie man konventionell gegen atomare Mittelstreckenraketen ankommen könne. “Schlagen Sie vor, dass wir im Zentrum Europas taktische Atomraketen entwickeln? Wenn nicht, dann ist jede Diskussion über mehr Panzer oder Soldaten aus militärischer Sicht und im Hinblick auf die Verteidigung offen gesagt absurd”, so der Abgeordnete.
Ein weiterer Abgeordneter, José María Sánchez García, fragte, wofür die EU einen Verteidigungskommissar benötige, obwohl sie gar keine Kompetenzen in diesem Bereich habe, und was seine Aufgabe sei. Er kritisiert zudem die EU dafür, dass sie sich Biden und Blinken nicht entgegengestellt hat, als diese einen Stellvertreterkrieg auf europäischem Boden gegen Russland entfesselten und stattdessen zu Kriegsparteien wurden.
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