Russland mit Flagge erlaubt – Konflikt um Paralympische Spiele 2026
Noch Monate vor Beginn der Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina sorgt die Teilnahme russischer Athleten unter eigener Flagge für politischen Streit: Die Ukraine droht mit einem Boykott der Eröffnungsfeier und fordert vom Internationalen Paralympischen Komitee ein Verbot russischer Symbole. Sportminister Matwej Bednyj spricht von einer empörenden Entscheidung, während Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa Kiew vorwirft, olympische Grundwerte zu missachten. IPC-Präsident Andrew Parsons bestätigte dagegen, dass Russland erstmals seit 2014 wieder mit Flagge und Hymne antreten darf, was auch Kritik aus mehreren europäischen Staaten auslöste. Unterstützung kommt aus Moskau, unter anderem vom Kremlsprecher Dmitri Peskow. Der russische Paralympics-Athlet und Gesprächsgast im Video, Jaroslaw Swjatlosawskij, bezeichnet die Entscheidung als Sieg der Gerechtigkeit und warnt davor, den Sport durch politischen Druck weiter zu beschädigen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 21. Februar 2026]
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