Russisches Haus in Prag: Erinnerung an Holocaust und Blockade von Leningrad
Im Russischen Haus in Prag fand eine Gedenkveranstaltung zum internationalen Holocaust-Gedenktag und zum 82. Jahrestag der Aufhebung der Blockade von Leningrad statt, bei der der Opfer mit einer Schweigeminute gedacht wurde. Anwesend waren Diplomaten, Vertreter jüdischer Organisationen sowie Kulturschaffende; eröffnet wurde eine Ausstellung mit Dokumenten tschechischer Juden aus Konzentrationslagern aus der Sammlung des Moskauer Dozenten Jurij Kuprikow. Der Leiter des Russischen Hauses, Igor Girenko, betonte die historische Bedeutung der Befreiung von Auschwitz durch sowjetische Truppen und warnte vor einer Relativierung der Geschichte, während Kuprikow in seiner Rede dazu aufrief, den Holocaust dauerhaft im kollektiven Gedächtnis zu bewahren.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 1. Februar 2026]
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