Russische Hymne erklingt bei Paralympischen Spielen – zum ersten Mal seit 12 Jahren
Die russische Ski-Rennläuferin Warwara Woronchichina hat bei den Paralympics in Italien die Goldmedaille im Super-G gewonnen.
Bereits im September 2025 hatte das Internationale Paralympische Komitee (IPC) die seit Jahren bestehenden Sanktionen gegen russische und weißrussische Sportler aufgehoben. Deshalb wurde bei der Siegerehrung für die 23-jährige Sportlerin aus dem ostsibirischen Baikalsk die russische Fahne gehisst und auch die Hymne gespielt – zum ersten Mal seit dem Jahr 2014.
Woronchichina, der ein Teil ihres linken Arms fehlt, hat zwei Tage zuvor bereits die Bronzemedaille in der Abfahrt gewonnen, ebenso ihr Mannschaftskollege Alexei Bugajew.
Russland nimmt mit sechs Athleten an den Paralympischen Spielen in Italien teil. Sie alle starten in Ski- und Snowboardwettbewerben.
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