Putin: Mini-Reaktoren in “Burewestnik” ebnen Weg für Energieversorgung in Arktis und Weltraum
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Dienstag im Kreml bei einer Auszeichnungszeremonie für Waffeningenieure den nuklear angetriebenen Marschflugkörper “Burewestnik” als eine Waffe ohne weltweites Pendant bezeichnet. Das System habe alle bekannten Raketen in der Reichweite übertroffen und treffe Ziele “zum exakt berechneten Zeitpunkt”. Putin hob auch die unbemannte Unterwasserdrohne “Poseidon” hervor, die bis zu 1.000 Meter tief tauchen und schneller als moderne Überwasserschiffe fahren könne.
Der russische Präsident erklärte, die innovativen Mini-Reaktoren, die in diesen Waffensystemen zum Einsatz kämen, seien besonders kompakt und innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit. Er sprach von “einzigartigen” Technologien, die nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich und wissenschaftlich völlig neue Perspektiven eröffnen.
So könnten sie zur Strom- und Wärmeversorgung entlegener Siedlungen beitragen sowie beim Aufbau von Energieanlagen in der Arktis eingesetzt werden. Auch das Potenzial für die Raumfahrt sei enorm: Russland arbeite bereits an einem nuklear betriebenen Weltraumtransporter für schwere Fracht. Die Mini-Reaktoren könnten sogar die Energieversorgung einer künftigen Station auf dem Mond sicherstellen, so Wladimir Putin.
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