Protest eskaliert: Pro-Palästina Demonstranten stürmen Unigebäude in New York
Die seit knapp zwei Wochen andauernden propalästinensischen Demonstrationen an der New Yorker Elite-Universität Columbia drohen zu eskalieren. In der Nacht zum Dienstag drangen Demonstranten in ein Gebäude der Universität ein. Es handle sich um die Hamilton Hall, die auch im Jahr 1968 während eines Protests gegen den Vietnam-Krieg besetzt worden war.
Die Studentengruppen “Columbia Students for Justice in Palestine” und “Columbia University Apartheid Divest” kündigten an, die Universität nicht zu verlassen, bis ihre Forderungen erfüllt sind. Die Studenten verlangen von der Universität, finanzielle Beziehungen mit Israel zu beenden; die Universität lehnt dies jedoch ab.
Vor knapp zwei Wochen hatte ein Einsatz der New Yorker Polizei an der Uni für Kritik gesorgt, in dessen Folge es in Dutzenden Universitäten in den USA zu Protesten und dem Aufbau von Zeltlagern kam. Seitdem wurden landesweit mehr als 800 Menschen festgenommen, darunter auch Hochschulpersonal.
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