Podoljaka: Russlands zweiter Durchbruch in Awdejewka – Truppen kurz vor letzter Versorgungsstraße
Durchbruch im Süden Awdejewkas – eines der wichtigsten Ereignisse Ende Januar 2024. Vor wenigen Tagen folgte ein weiterer Durchbruch – im Nordosten. Nun stehen russische Truppen kurz vor dem Kappen der letzten befestigten Versorgungsstraße in diese zu einer Festung verwandelten Stadt.
Im Norden der Front, im Raum Kupjansk, scheint Russlands Militär derweil einen entschlossenen Angriff vom Truppenkonzentrationsgebiet aus vorzubereiten, welches es sich vor einer bis eineinhalb Wochen freigekämpft hat. Jedenfalls sind dies die Befürchtungen der ukrainischen Seite, wie sie in den sozialen Medien geäußert werden, hält Juri Podoljaka fest. Erfahren Sie mehr in seinem Gefechtslageüberblick zum 08. Februar 2024.
Juri Podoljaka ist ein ukrainischer und russischer politischer Blogger und Journalist aus Sumy, dessen Einsichten im Zeitraum um den Beginn der Intervention in den russischen Medien immer gefragter wurden. Seine Analysen beinhalten nur wenige Zahlenangaben, dafür vermittelt Podoljaka anhand von Karten ein gutes Verständnis vom räumlichen Umfang der jeweiligen Entwicklungen und bietet von Zeit zu Zeit kurzfristige Prognosen.
Podoljaka stützt sich dazu einerseits auf offen zugängliche Daten. Dies sind Meldungen von Augenzeugen in den sozialen Medien sowie Meldungen des russischen, aber auch des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Andererseits analysiert er Insiderquellen. Neben Quellen in den Volksmilizen und Sicherheitsorganen der russischen Volksrepubliken Donezk und Lugansk seien dies auch solche in den ukrainischen Sicherheits- und Regierungsbehörden, zu denen er aufgrund alter Beziehungen aus seiner Zeit als ukrainischer Journalist noch in Kontakt steht. Um es im Jargon der Aufklärungsdienste auszudrücken: Juri Podoljaka ist vornehmlich ein OSINT-Analyst.
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