Peskow: Beteiligung der Europäer an Ukraine-Verhandlungen wäre sinnlos
Russland sieht keinen Sinn darin, europäische Länder in die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine einzubeziehen. Das erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Die in den meisten europäischen Hauptstädten vertretenen Standpunkte trügen eher zur Fortsetzung des Krieges als zu dessen Beendigung bei.
Am 17. und 18. Februar fand in Genf die dritte Verhandlungsrunde zwischen Delegationen aus Russland, der Ukraine und den USA zur Beilegung des russisch-ukrainischen Konflikts statt. Nach Angaben von Reuters waren Delegationen mehrerer europäischer Länder in Genf anwesend, nahmen jedoch nicht an den Konsultationen teil. Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskij, habe auf die Einladung von Vertretern europäischer Länder bestanden, teilte eine Quelle der Agentur mit.
Nach Angaben des Leiters der russischen Delegation, Wladimir Medinski, waren die vergangenen Verhandlungen schwierig, aber sachlich. Die russische und die amerikanische Seite kündigten neue Treffen in naher Zukunft an.
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