Opfer oder Propagandist? – Wenn Journalisten im Nahost-Konflikt getötet werden
Zwei libanesische Journalisten des Senders “Al Mayadeen” sind bei einem Beschuss nahe der Grenze zu Israel getötet worden. Die israelische Armee hat sich bisher nicht dazu geäußert.
Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen hat die Tötung von Journalisten durch israelische Luftangriffe verurteilt. “Bild”-Redakteur Julian Röpcke warf “Al Mayadeen” jedoch vor, als Propagandasender der Hisbollah zu fungieren. Der politische Blogger Thomas Röper kritisierte seinerseits die Berichterstattung deutscher Medien über Israel und betonte: “Wenn Journalisten getötet werden, die eine andere Meinung als der Westen haben, gilt man als Propagandist.”
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