Ökonom warnt: Bürokratie und Reformstau bremsen Deutschlands Wirtschaft
Der Chefökonom des Instituts für konservative Wirtschaftspolitik (IKW), Christopher Kofner, sieht die Ursachen der aktuellen wirtschaftlichen Probleme Deutschlands in übermäßiger Bürokratie, stagnierenden Investitionen und ausbleibenden Reformen.
Zwar arbeiteten Deutsche im europäischen Vergleich weniger Stunden, dies liege jedoch an höherer Produktivität und nicht an mangelnder Arbeitsmoral. Seit 2019 stagniere jedoch das Anlagenvermögen, Investitionen gingen real zurück.
Kofner kritisiert zudem geringe Arbeitsanreize durch das Bürgergeld und hält tiefgreifende Reformen unter der aktuellen Bundesregierung für kaum umsetzbar – insbesondere wegen des Widerstands des Koalitionspartners SPD.
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