Nebensja: US-Verbrechen in Venezuela beweisen die selektive Anwendung des Völkerrechts
Im UN-Sicherheitsrat hat Russland die USA wegen ihres Vorgehens in Venezuela scharf kritisiert. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja erklärte, es gebe “keinerlei Rechtfertigung” für die US-Verbrechen in Venezuela. Den westlichen Staaten warf er vor, internationales Recht je nach politischer Lage selektiv anzuwenden.
Hintergrund der Debatte sind die US-Angriffe auf Ziele in Caracas sowie die Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores. Washington spricht von “Narkoterrorismus”, während Venezuela den nationalen Notstand ausgerufen hat und den USA vorwirft, es auf strategische Ressourcen wie Öl und Mineralien im Land abgesehen zu haben.
International fällt die Reaktion unterschiedlich aus: Mehrere Länder und Staatenbünde verurteilten die US-Aktion, die EU und europäische Regierungen verwiesen ihrerseits vor allem auf die Einhaltung des Völkerrechts, ohne die USA direkt zu kritisieren.
Artikel dazu: https://rtde.press/international/266596-entfuehrung-m..
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