Nationale Sicherheit oder Machtpolitik? Streit um Trumps Grönland-Pläne
US-Präsident Donald Trump ernannte am Sonntag den Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, zum Sonderbeauftragten für Grönland, was in Dänemark und Grönland scharfe Kritik auslöste. Landry betont, man müsse zuerst mit den Grönländern selbst sprechen, ob sie zu den USA gehören wollten, und verweist auf Freiheit, wirtschaftliche Stärke und Schutz als amerikanische Grundwerte. Kopenhagen bestellte den US-Botschafter ein, während Trump erklärte, die USA müssten aus Gründen der nationalen Sicherheit auf der arktischen Insel präsent sein – nicht wegen Rohstoffen. Grönlands Regierungschef Jens Friedrich Nielsen wies die Ambitionen Washingtons entschieden zurück und bekräftigte das Recht auf Selbstbestimmung. Als Gast kritisierte der ehemalige britische Abgeordnete George Galloway die EU scharf für ihr Schweigen angesichts dessen, was er als offene Drohungen gegen ein NATO- und EU-nahes Land bezeichnete.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. Dezember 2025]
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