Merz bremst EU-Beitritt der Ukraine – Kritik an Selenskij nimmt zu
Europäische Politiker sichern der Ukraine zwar weiterhin Unterstützung zu, weisen jedoch Forderungen nach einem schnellen EU-Beitritt zunehmend zurück. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, ein beschleunigter Beitritt der Ukraine zum 1. Januar 2027 sei ausgeschlossen, da alle Kandidaten die Kopenhagener Kriterien erfüllen müssten. Auch Luxemburgs Vizepremier mahnte Präsident Wladimir Selenskij, keine Ultimaten zu stellen.
Nach Selenskijs scharfer Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist der Ton in Europa rauer geworden. Politiker wie Italiens stellvertretender Ministerpräsident Matteo Salvini äußerten sich offen kritisch, während Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán weiterhin gegen einen Beitritt Stellung bezieht. Beobachter sehen bislang keinen Kurswechsel, aber eine deutlich veränderte Tonlage im Umgang mit Selenskij und den EU-Beitrittsplänen der Ukraine.
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