Merz: Atomausstieg zwar strategischer Fehler, aber “irreversibel”
Bundeskanzler Friedrich Merz sorgte am Dienstag mit einer Stellungnahme zur Kernenergie medial und politisch für Aufsehen.
Die Europäische Kommission hatte am selben Tag angekündigt, Gelder für die Entwicklung neuer Atomreaktoren bereitzustellen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete den Atomausstieg beim Nuclear Energy Summit in Paris als “strategischen Fehler”.
Merz pflichtete seiner Parteikollegin in dieser Frage zwar bei, stellte aber gleichzeitig fest, dass der deutsche Atomausstieg “irreversibel” und damit unabänderlich sei. Als damalige Ministerin für Arbeit und Soziales in der Merkel-Regierung war von der Leyen Teil der Mehrheit, die den Ausstieg im Jahr 2011 beschloss.
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