Medienberichte: Israel setzt Phosphormunition gegen den Gazastreifen und im südlichen Libanon ein
Berichten zufolge hat das israelische Militär sowohl im Gazastreifen als auch im südlichen Libanon weißen Phosphor als Munition eingesetzt. Dies habe zu Bränden und Zerstörungen in den betroffenen Gebieten geführt. Insbesondere im Gazastreifen sollen zahlreiche Menschen schwere Verbrennungen erlitten haben, die auf den Einsatz der international geächteten Phosphormunition zurückzuführen sein. Die Zahl der Todesopfer infolge dieses Angriffs ist bisher unbekannt. Israel hat sich noch nicht zu den Anschuldigungen geäußert.
Der Einsatz von Phosphormunition gegen die Zivilbevölkerung ist gemäß dem Protokoll III der Genfer Konvention von 1980 ausdrücklich untersagt. Israel hat in der Vergangenheit bereits Phosphorbomben gegen den Gazastreifen und den Libanon eingesetzt und damit gegen die Bestimmungen der Genfer Konvention verstoßen.
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