Massenproteste in Sofia: Bulgaren fordern Kurswechsel und Regierungsrücktritt
In Sofia demonstrieren Tausende gegen die Wirtschafts- und Finanzpolitik der bulgarischen Regierung. Die geplante Euro-Einführung, ein stark kritisierter Haushaltsentwurf für 2026 und angekündigte Steuererhöhungen sorgen für breite Empörung. Viele Bürger vermuten, dass der überdimensionierte Haushalt Korruption verschleiern soll. Während der Unmut auf die gesamte Regierung übergreift, fordert die Opposition einen Misstrauensantrag, und Präsident Rumen Radew hält die Proteste trotz seiner Aufforderung zu Gewaltverzicht für gerechtfertigt und plädiert für vorgezogene Neuwahlen.
Oppositionsführer wie Kostadin Kostadinow werfen der Regierung Überforderung, illegale Entscheidungen beim Euro-Beitritt und Nähe zu korrupten Oligarchen vor. Sie warnen vor wachsender Verschuldung und einer drohenden Schuldenspirale, die den Staatsbankrott auslösen könnte. Die Bevölkerung lehne höhere Steuern, neue Schulden und ein aufgeblähtes Verwaltungssystem ab und fordere stattdessen Transparenz, weniger Ausgaben und ein Ende der Korruption. Viele sehen im Rücktritt der Regierung den einzigen Weg, einen grundlegenden Wandel herbeizuführen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 6. Dezember 2025]
Mehr auf unserer Webseite: https://rtde.org/
Mehr von RT Deutsch
Zum Kanal →
Versailler Iran-Abkommen zum Trotz: Israel setzt Beschuss des Südlibanons fort
“Happy Birthday Mister Genocide” – Spanische EU-Abgeordnete singt für Trump im Parlament
Wadephul endlich auf YouTube: “Da kommunizieren, wo die Menschen sind”
“Aufgrund der Bedrohungslage” – Bundeswehr plant mehr Tierversuche
Uschakow: Europäer treiben den Krieg weiter voran, ohne die Lage in der Ukraine zu begreifen