Lawrow bei France TV: “Selenskijs Junta hat nichts mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit zu tun”
In einem Interview mit France Télévisions kritisierte Russlands Außenminister Sergei Lawrow die Haltung Frankreichs, insbesondere jene des französischen Präsidenten.
In Europa sei viel die Rede von Sicherheitsgarantien für die Ukraine, besonders Emmanuel Macron habe sich wiederholt “mit leidenschaftlicher Inbrunst” für derartige Sicherheitsgarantien stark gemacht. Allerdings müsse man sich klarmachen, wem dadurch Sicherheit garantiert wird: Einem offen nazistischen Regime, das die Rechte von Minderheiten mit Füßen tritt, was von den Ländern im Westen nie thematisiert wird.
Demgegenüber sehe man, so Russlands Chefdiplomat weiter, dass Washington alle erdenklichen Anstrengungen unternimmt, um Kiews Zustimmung zu den Vereinbarungen zu erreichen, die während des Gipfeltreffens zwischen der Russischen Föderation und den USA in Anchorage erzielt wurden. Russland hält diesen Ansatz für den einzig richtigen.
Dennoch hätten die Spitzenvertreter der Europäischen Union und der NATO während der Verhandlungen zur Ukraine versucht, die US-Regierung von den in Alaska getroffenen Vereinbarungen abzubringen, merkte Lawrow an. Die Verzögerung des Konfliktlösungsprozesses sei gerade auf diese untergrabende Politik der EU und des Nordatlantikbündnisses zurückzuführen.
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