Kurdische Straßenschlachten in Dortmund – Syrischer Imbiss zerstört
Am Dienstag haben in Dortmund rund 4.000 Menschen an einer pro-kurdischen Demonstration teilgenommen – angemeldet waren 400. Auslöser waren demnach die aktuellen militärischen Aktionen der neuen dschihadistischen Regierung Syriens gegen die mit den USA Verbündeten Kurden.
Der Protest eskalierte, ein syrisches Imbissrestaurant wurde von den Demonstranten angegriffen und verwüstet. Anschließend zog die Demo weiter auf den Bahnhofsvorplatz. Sieben Polizisten wurden durch Böllerexplosionen verletzt. Zudem sollen Steine in Richtung der Sicherheitskräfte geworfen worden sein. Laut Polizei habe es auch den Versuch einer Gefangenenbefreiung gegeben, als Personen der Wache zugeführt werden sollten. Außerdem hätten Beamte einen Mann gestellt, der Flaschen auf Unbeteiligte geworfen haben soll.
Die Polizei bewertete die Vorfälle nach der Demonstration als massive Ausschreitungen und schwerwiegende Straftaten. Dennoch seien alle sieben Personen, die zur Personalienfeststellung auf die Wache gebracht wurden, umgehend wieder auf freien Fuß gesetzt worden.
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