Künftiger Regierungschef Ungarns: “Wir empfehlen Selenskij, nicht den Weg der Erpressung zu gehen”
Am Montag hat sich der künftige Ministerpräsident Ungarns erneut zur bereits seit Januar außer Betrieb befindlichen Druschba-Pipeline geäußert.
“Wir werden keiner Form von Erpressung nachgeben, […] und ich würde dem ukrainischen Präsidenten nicht empfehlen, diesen Weg einzuschlagen”, sagte der designierte Ministerpräsident Péter Magyar. “So tritt man nicht Europa bei”, fügte er hinzu.
“Wir fordern die Russen auf, Rohöl in die Pipeline einzuspeisen, denn ohne die Mitwirkung beider Seiten kann sie nicht funktionieren”, erklärte Magyar außerdem.
Das technische Veto der Orbán-Regierung zu dem 90-Millionen-Euro-Kredit Brüssels an Kiew solle noch in den kommenden Wochen aufgehoben werden, sollte die Druschba-Pipeline in der Zwischenzeit ihre Arbeit wiederaufnehmen, erinnerte Magyar.
Seine neue Regierung soll bis Mitte Mai vereidigt werden und in Kraft treten.
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