“Kuba wäre wieder frei” – Trump stellt “Deal” gegen humanitäre Krise in Aussicht
US-Präsident Donald Trump hat die kubanische Führung vor einer humanitären Katastrophe gewarnt und Havanna zu einem “Deal” mit Washington aufgefordert. An Bord der Air Force One erklärte Trump am Samstag, Kuba könne den Zusammenbruch nur durch eine Einigung mit den USA abwenden. “Dann wäre Kuba wieder frei”, so der Präsident. Er ergänzte, es würden bereits erste Gespräche laufen.
Hintergrund der Eskalation ist ein US-Dekret, das Strafzölle gegen Drittstaaten vorsieht, die weiterhin Öl nach Kuba liefern. Diese Verschärfung trifft die Karibikinsel hart: Nach der Festnahme von Nicolás Maduro sind venezolanische Öllieferungen fast vollständig weggefallen, was die Energieversorgung an den Rand des Kollapses bringt. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum warnte, dass die US-Maßnahmen eine humanitäre Krise auslösen könnten, die Krankenhäuser und die Lebensmittelversorgung gefährdet. Trump entgegnete vor Journalisten, Kuba habe “kein Geld und kein Öl” mehr. Er konkretisierte seine Vorstellungen für einen Deal nicht, verwies jedoch auf rückkehrwillige Exilkubaner.
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