Krise bei VW: Gläserne Manufaktur in Dresden stoppt Produktion
Volkswagen schließt die Gläserne Manufaktur in Dresden – erstmals seit 88 Jahren macht der Konzern damit ein Werk dicht. VW begründet den Schritt mit wirtschaftlichen Zwängen. Seit 2002 wurden dort über 165.000 Fahrzeuge gebaut. Künftig soll die Anlage an die TU Dresden vermietet werden, die einen Forschungscampus für KI, Robotik und Mikrochips aufbauen will – VW und Universität wollen dafür in sieben Jahren 50 Millionen Euro investieren.
Die Werksschließung fällt in eine breite Krise der deutschen Autobranche: Bei VW, BMW und Mercedes sank der operative Gewinn im dritten Quartal laut einer Analyse von Ernst & Young deutlich. Gleichzeitig geraten die Hersteller in China stärker unter Druck, während hohe Investitionen und Restrukturierungen die Bilanzen belasten. Auch bei Porsche und Zulieferern wie Bosch stehen weitere Stellenstreichungen im Raum.
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