“Keine Ressourcen mehr für medizinische Versorgung” – Ärzte in Gaza am Limit ihrer Kräfte
Angesichts der sich zuspitzenden humanitären Krise wird es für die Ärzte im Gazastreifen immer schwieriger, Menschenleben zu retten. Ihnen zufolge wurde die Stromversorgung sowie die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen lebenswichtigen Gütern unterbrochen. Es fehlt derzeit an sauberem Wasser und an grundlegenden Mitteln zur Schmerzlinderung und Infektionsvorbeugung. Der Treibstoff für die Generatoren geht zur Neige. Die ersten Lebensmittel, Wasser und Medikamente kamen am Samstag aus Ägypten in den Gazastreifen, nachdem sie tagelang an der Grenze aufgehalten worden waren.
Laut Mitteilung der palästinensischen Gesundheitsbehörde vom Montagmorgen wurden durch Luftangriffe der israelischen Armee “in den letzten 24 Stunden mindestens 436 Menschen, darunter 182 Kinder”, im Gazastreifen getötet. Seit dem 7. Oktober soll sich die Opferzahl unter den Palästinensern dort auf mindestens 5.087 erhöht haben, während 15.273 Menschen verletzt wurden. Im von Israel besetzten Westjordanland wurden laut Angaben der Behörde mindestens 95 Palästinenser getötet und 1.650 verletzt.
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