Kein Weltkrieg in Sicht? Neue Töne aus dem Verteidigungsministerium
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius erklärte in einem Interview, er halte einen umfassenden Krieg zwischen Russland und der NATO derzeit für unwahrscheinlich, betonte jedoch weiterhin die Notwendigkeit von Abschreckung und militärischer Einsatzbereitschaft bis 2029. Damit steht er in einem Spannungsverhältnis zu früheren Warnungen vor einer dauerhaften Bedrohung durch Russland und hybriden Angriffen in Europa. Auch Finnlands Präsident Alexander Stubb äußerte Zweifel an einem großangelegten NATO-Russland-Krieg und verwies auf die Geschlossenheit des Bündnisses, eine Einschätzung, die Pistorius unter anderem mit Verweis auf Tulsi Gabbard teilt. Als Gast erklärte der Unternehmer Henry Marek, Pistorius spreche weniger persönlich als vielmehr eingebunden in ein westliches, vor allem von den USA dominiertes Meinungs- und Strategienetzwerk, weshalb sich Positionen schnell ändern könnten. Er äußerte zudem Zweifel an der These, Russland bereite konkret einen NATO-Krieg vor, und kritisierte westliche Politik als konfliktverschärfend statt deeskalierend.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. Dezember 2025]
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