“Kein Geld für Essen” – Tausende Rentner demonstrieren in Buenos Aires gegen Armut
Am Mittwoch, den 19. November, marschierten Tausende Rentner in der argentinischen Hauptstadt vom Kongress zum Plaza de Mayo, um gegen die Armut und die neue Arbeitsmarktreform der Regierung Javier Mileis zu protestieren. Dabei handelte es sich um eine der größten Demonstrationen der letzten Monate. Seit dem 23. März 2025 gilt das Rentenmoratorium nicht mehr, das es Menschen ohne die erforderlichen 30 Beitragsjahre ermöglichte, Rentenleistungen zu beziehen. Noch als dieser Aufschub galt, konnten ihn nur die wenigsten nutzen, da man trotz allem einen hohen Prozentsatz an Beiträgen vorweisen musste. Eine reguläre Rente ist für den Großteil der Älteren Argentiniens außer Reichweite. Die letzte Option ist die Universalrente, welche nur noch 80 Prozent der Mindestrente ausmacht.
Die Demonstration verlief friedlich, aber die Teilnehmer haben gegenüber Mileis Regierung erklärt, dass sie weitermachen, bis die Forderungen erfüllt werden.
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