“Kein Business as usual mehr” – Hunderte stürmen Londoner Bahnhof und fordern Waffenruhe für Gaza
Nach einem Twitter-Aufruf haben sich am Dienstagabend Hunderte Menschen in einem der Hauptbahnhöfe Londons zu einem propalästinensischen Protest versammelt. Medienberichten zufolge fanden sich im Bahnhof Liverpool Street rund 500 Menschen zusammen, um eine sofortige Waffenruhe in Gaza und ein Ende der Waffenlieferungen für Israel zu fordern.
Laut der britischen Zeitung “Daily Mail” sei einer der Organisatoren des Protests ist die feministische Bewegung “Sisters Uncut”. Auf der Plattform X hatte sie zuvor erklärt, dass ein Sitzstreik organisiert worden sei und dass es kein “Business as usual” geben werde, solange der Völkermord in Gaza nicht beendet werde. “Sisters Uncut” behaupten, dass sich Hunderte Pendler dem Protest angeschlossen und den Bahnhof lahmgelegt hätten.
Der britische Streckenbetreiber Network Rail bestritt jedoch, dass es zu Störungen kam.
Die in Großbritannien für den Schienenverkehr zuständige Polizei (BTP) teilte später am Abend auf X ein Bild des fast menschenleeren Bahnhofs und erklärte: “Heute Abend haben unsere Beamten einen Protest am Bahnhof Liverpool Street aufgelöst. Der Betrieb am Bahnhof ist wieder normal.”
“Sisters Uncut” haben weitere Aktionen angekündigt und erklärten auf X: “Wir werden weiter eskalieren, bis unsere Forderungen erfüllt sind.”
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