Kanadas Carney beim WEF: “Völkerrecht war nützliche Fiktion”
Am Dienstag, dem 20. Januar 2026, hat der kanadische Premierminister Mark Carney bei dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos eine Rede über die krisengeplagte Gegenwart der internationalen Machtpolitik gehalten.
“Wir wussten, dass die Geschichte von der internationalen regelbasierten Ordnung teilweise falsch war”, gestand Carney ein, indem er auch die einst dezent praktizierten “asymmetrischen Handelsregeln” zwischen Ländern mit und ohne Hegemonie-Status hervorhob.
Der kanadische Regierungschef postulierte ferner: “Wir wussten, dass das Völkerrecht je nach Identität des Angeklagten oder des Opfers mit unterschiedlicher Strenge angewendet würde. Diese Fiktion war nützlich.”
Carneys Äußerungen scheinen von der nahezu kompromisslosen Außen- und Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump in den letzten zwölf Monaten beeinflusst zu sein, die offensichtlich nationale Interessen über das Völkerrecht stellt.
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