Irland: Gewalteskalation in Dublin nach ungeklärten Messerattacken gegen Kinder
In der Hauptstadt Irlands, Dublin, ist es am Donnerstagabend zu schweren Ausschreitungen gekommen.
Nach einem Messerangriff auf Kinder hatten Spekulationen in den sozialen Medien über den Migrationshintergrund des Täters die Stimmung aufgeheizt. Laut BBC handele es sich bei dem Festgenommenen “um einen irischen Staatsbürger”, der seit 20 Jahren im Lande lebe, ohne weitere Details zu benennen.
Am Abend versammelten sich immer mehr Menschen im Stadtzentrum in der Nähe des Anschlagsortes, um gegen Massenmigration zu protestieren. Mehrere Busse, eine Straßenbahn und ein Polizeiauto wurden in Brand gesetzt, weitere demoliert. Auch ein Hotel, das als Unterkunft für Migranten genutzt wird, soll angegriffen worden sein.
Am frühen Vormittag des 23. November waren erste Berichte über mehrere durch Messerstiche verletzte Menschen bekannt geworden. Nach Polizeiangaben erlitten drei Kinder und eine Frau vor einer Kindertagesstätte “schwerere Verletzungen”. Die irische Polizei lehnte es ab, sich zur Nationalität des Verdächtigen zu äußern.
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