Iran: Massenproteste zum Al-Quds-Tag trotz Bombardierung – Führung zeigt Präsenz
Am Freitag fanden in Iran wie jedes Jahr die landesweiten Al-Quds-Kundgebungen statt. Trotz des akuten Risikos von Luftangriffen durch Israel und die USA verliefen die Versammlungen weitgehend planmäßig.
In der Hauptstadt Teheran kam es während der Proteste zu Einschlägen. Laut Berichten des staatlichen Senders Press TV erschütterte eine Explosion den Ferdowsi-Platz in unmittelbarer Sichtweite tausender Demonstranten. Eine Frau wurde dabei durch Schrapnell getötet. Ungeachtet der angespannten Sicherheitslage zeigten sich führende Regierungsvertreter demonstrativ unter der Bevölkerung. Wie die Nachrichtenagentur Tasnim meldete, mischten sich Präsident Massud Peseschkian, der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates Ali Laridschani, Außenminister Abbas Araghtschi sowie weitere Kabinettsmitglieder unter die Menschenmenge.
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