Internet-Blackout in Iran – Regierung geht gegen Starlink vor: “Spionage”
Iranische Behörden gehen im Zuge der anhaltenden Proteste verstärkt gegen die Nutzung von Satelliteninternet vor. Das staatliche Fernsehen sowie in den sozialen Medien kursierende Aufnahmen zeigen die Beschlagnahmung von “Starlink”-Geräten.
Laut Behörden seien die Anlagen während der Unruhen bei den landesweiten Protesten zu Spionagezwecken eingesetzt worden. Medienberichten zufolge habe SpaceX den Starlink-Dienst im Iran vorübergehend kostenlos freigeschaltet.
Die iranische Führung hat seit vergangenem Donnerstag einen nahezu vollständigen Internet-Blackout verhängt. Die iranische Regierungssprecherin Fatemeh Mohajerani erklärte bei einer Pressekonferenz, die aktuellen Einschränkungen seien “nicht die bevorzugte Entscheidung”, sondern eine Maßnahme der Sicherheitsbehörden. Zu den Unruhen im Land sagte sie: Die Gewalt sei nicht von den Protesten ausgegangen, sondern von “terroristischen Gruppen”, die “offen von Trump und dem israelischen Regime” unterstützt würden.
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