“Hat deutsche Wirtschaft ruiniert” – Proteste gegen Euro-Einführung in Sofia
Hunderte Menschen sind am Montag in der bulgarischen Hauptstadt Sofia gegen die geplante Einführung des Euro auf die Straße gegangen. Anlass war der offizielle Besuch von Christine Lagarde, der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), in der Stadt. Die Demonstration vor der Bulgarischen Nationalbank wurde von der Partei Wasraschdane (zu Deutsch: Wiedergeburt) organisiert.
Bulgarien plant, den Euro zum 1. Januar 2026 einzuführen. Die Demonstranten fordern ein Referendum dazu. Dabei äußern sie Bedenken hinsichtlich steigender Preise, des Verlusts der nationalen Souveränität und wirtschaftlicher Nachteile für die Bevölkerung.
Diese Proteste sind Teil einer Welle von Anti-Euro-Demonstrationen in Bulgarien, die seit Mai 2025 andauern.
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