Hans-Werner Sinn: Sozialstaat und offene Grenzen lockt die falschen Leute an
Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn hat in einem Interview mit “Mission Money” sowohl mit der Energiewende und der Klimapolitik als auch mit der Handhabung der Migration der Bundesregierung abgerechnet.
Sinn kritisiert die Energiewende in Deutschland und plädiert für eine Revision der Klimapolitik, besonders der Verbote. Zudem sei durch den Verzicht auf Gas, Öl und Kohle für das Klima nichts gewonnen, denn andere Länder freuen sich über günstigere Preise durch Deutschlands Verzicht und nutzen diese ungehemmt weiter.
“In Wahrheit wird die Welt sehen, dass der deutsche Sonderweg, den wir hier wählen, uns ins Abseits führt. Es wird Elend entstehen, wenn die Industrie dabei zugrunde geht oder dezimiert wird mindestens, und der Lebensstandard fällt”, so Sinn.
Ähnlich kritisch sah er die offene Einwanderung in Deutschlands Sozialsysteme. So locke der Sozialstaat die “falschen Leute” an. “Wir holen immer mehr Minderbemittelte ins Land rein”, meint Sinn hierzu.
Es sei sinnvoller, sich nach dem Vorbild Kanadas und dem Einwanderungspunktesystem zu richten, um qualifizierte Einwanderung zu schaffen, die dem Bevölkerungsrückgang entgegenwirke. Ebenso fordert er höhere Anreize für Familien in Deutschland, mehr Kinder zu bekommen.
Wirtschaftlich wünscht er sich eine Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft von Ludwig Erhard – Wohlstand durch Wirtschaftswachstum – statt Umverteilung.
Hier finden Sie das Interview in voller Länge: https://www.youtube.com/watch?v=2actqkLFpuc
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