“Habe keine Vollmacht, die CDU umzubringen” – Merz zieht Bilanz nach einem Jahr als Kanzler
In der “ARD”-Sendung “Caren Miosga” hat Bundeskanzler Friedrich Merz am Sonntag nach einem Jahr im Amt Bilanz gezogen. Dabei traten die Risse in der schwarz-roten Koalition offen zutage.
Merz räumte Unmut in CDU und CSU über die vielen Kompromisse ein und forderte von der SPD mehr Entgegenkommen. Er betonte dabei, dass er zwar einen großen Handlungsspielraum habe, aber keine Vollmacht, die CDU “umzubringen”.
Trotz des massiven Umfragetiefs von nur noch 21 Prozent Zufriedenheit verteidigte Merz den Fortbestand der Koalition. Er nehme den Missmut zwar ernst, sehe darin aber ein Phänomen, das auch anderen Regierungen nach einem Jahr widerfahren sei.
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