Gewalt in Mexiko-Stadt: Proteste gegen Präsidentin Scheinbaum eskalieren
In Mexiko-Stadt fordern regierungsfeindliche Proteste den Rücktritt von Präsidentin Claudia Scheinbaum. Dabei kam es zu Gewalt, bei der laut Behörden mindestens 120 Menschen verletzt wurden. Demonstranten rissen Absperrungen am Nationalpalast nieder und warfen Steine; die Polizei reagierte mit Tränengas. Auslöser der Proteste ist unter anderem die Ermordung des Bürgermeisters von Uruapan, Carlos Manzo, der für seinen Kampf gegen Drogenkartelle bekannt war.
Der ursprünglich kleine Marsch wuchs schnell auf über tausend Teilnehmer an, darunter viele junge Menschen der sogenannten Generation Z. Während ein Teil der Demonstranten friedlich blieb, äußerten andere wachsende Wut über die zunehmende Gewalt im Land und die als unzureichend empfundene Reaktion der Regierung. Trotz hoher Zustimmungswerte für Scheinbaum werfen die Protestierenden der Präsidentin vor, die Sicherheitslage nicht im Griff zu haben.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 16. November 2025]
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