Gewalt außer Kontrolle: Arabisch-israelische Gemeinden fordern staatliches Handeln
Die Zahl der Tötungsdelikte in der arabisch-israelischen Gemeinschaft erreicht neue Höchststände: Bereits im laufenden Jahr wird täglich mindestens eine Person getötet, nachdem 2025 mit 252 Opfern das tödlichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war. Viele der Morde stehen laut Polizei im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität, doch Angehörige und Aktivisten werfen der israelischen Regierung Untätigkeit und politische Mitverantwortung vor. In Städten wie Tamra berichten Betroffene von Erpressung, fehlendem Polizeischutz und einer extrem niedrigen Aufklärungsquote, während Unbeteiligte immer häufiger Opfer von Schusswaffen werden. Trotz Protesten und der Einstufung als nationaler Notstand fehlt es weiterhin an wirksamen Maßnahmen. Charlotte Dubenskij berichtet für RT aus Haifa.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 23. Februar 2026]
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