Gespräche in Genf: Schwierige Verhandlungen, vorsichtige Signale
Diese Woche blickte die Welt auf die dritte Runde der trilateralen Gespräche zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Genf. Über die zentralen Punkte der zweitägigen, weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Verhandlungen berichtet unser Korrespondent Iwan Medwedew. Im Fokus standen politische und militärische Fragen einer möglichen Friedensregelung. Sowohl der russische Delegationsleiter Wladimir Medinskij als auch der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow beschrieben die Gespräche als schwierig, aber sachlich und intensiv; weitere Runden wurden angekündigt. Hinweise auf tiefgreifende Differenzen bestehen weiterhin, zugleich deutet ein zusätzliches Treffen am zweiten Verhandlungstag auf den Willen hin, nach Kompromissen zu suchen. Während aus Moskau und Bern vorsichtige Zuversicht signalisiert wurde und die Schweiz weitere Gespräche anbot, wiesen europäische Vertreter Russland die Verantwortung für Europas begrenzte Einbindung in den Prozess zu. Ein Durchbruch blieb aus, doch die Fortsetzung der Gespräche gilt als Zeichen ernsthafter diplomatischer Bemühungen um eine friedliche Lösung.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 22. Februar 2026]
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