Forschungsministerin Bär erklärt, was eine Frau ist
In der Regierungsbefragung am Mittwoch hat Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) die Kritik des AfD-Abgeordneten Christoph Birghan an der Verteilung der Forschungsgelder mit einer biologischen Belehrung beantwortet. Da Birghan eine Benachteiligung der Männergesundheit sah, entgegnete Bär: “Eine Frau hat einen Zyklus. Eine Frau kann schwanger werden. Das kann der Mann nicht.”
Mit Verweis auf den “wesentlich komplizierteren” weiblichen Körper rechtfertigte sie die Kosten für die Schließung der geschlechterbezogenen Datenlücke (“Gender Data Gap”). Dieser Begriff bezeichnet die systematische Wissenslücke in der Medizin, die dadurch entstand, dass Daten und Studien über Jahrzehnte primär an Männern erhoben wurden. Zudem werde laut Bär an Verhütungsmitteln für Männer geforscht, damit Frauen mit diesem Thema nicht länger “alleine gelassen werden.”
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