“Feindselig”: Russland verurteilt Japans Einstieg in ukrainische Drohnenindustrie
Russland hat den japanischen Botschafter in Moskau einbestellt und gegen ein Investitionsabkommen eines japanischen Unternehmens mit einem ukrainischen Drohnenhersteller protestiert. Das Außenministerium wertete die Zusammenarbeit als „offen feindselig“ und verwies auf Drohnenangriffe auf zivile Ziele in Russland.
Auslöser ist der Einstieg des japanischen Unternehmens Terra Drone Corporation in die ukrainische Rüstungsindustrie. Zugleich bauen auch westliche Staaten ihre Kooperation mit Kiew weiter aus. So hat ein deutsch-ukrainisches Gemeinschaftsunternehmen bereits erste Drohnen produziert und an die ukrainischen Streitkräfte ausgeliefert.
Der Friedensökologe Bernhard Trautvetter sagte im Gespräch mit RT DE, die internationale industrielle Zusammenarbeit im Drohnenbereich trage zu einer weiteren Automatisierung der Kriegsführung bei. Er warnte vor den langfristigen sicherheitspolitischen Folgen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 9. April 2026]
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